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Geamatic

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21

Sonntag, 27. Dezember 2009, 04:01

Zitat

Original von bernhard222
Welche Gestalten dort in den verantwortlichen Positionen sitzen, will ich gar nicht wissen.

Der Nepp des Jahres ist der SEV von Maria Lanzendorf zum Südtiroler Platz obwohl einige Züge trotzdem nach Meidling weiterfahren. Kundenfeindlicher geht es nicht. X(

moszkva tér

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22

Sonntag, 27. Dezember 2009, 08:29

Zitat

Original von Geamatic

Der Nepp des Jahres ist der SEV von Maria Lanzendorf zum Südtiroler Platz obwohl einige Züge trotzdem nach Meidling weiterfahren. Kundenfeindlicher geht es nicht. X(


Das ist wahrscheinlich eh nur eine Vorbereitung auf die komplette Einstellung des Personenverkehrs auf der Inneren Aspangbahn, wenn ich wieder einmal eine Verschwörungstheorie einbringen darf:
SEV wegen Bauarbeiten -> Pendler weichen auf andere Verbindungen / Verkehrsmittel aus -> Auslastung sinkt -> Nach Bauarbeiten Streckung der Intervalle -> verbliebene Pendler weichen auf andere Verbindungen / Verkehrsmittel aus -> Auslastung sinkt noch weiter -> Kompletter Ersatz der Personenzüge mit Bussen -> Aspangbahn wird reine Güterstrecke, oder - noch besser - kann als unrentable Nebenbahn aufgelassen werden...
PS: Nicht ganz ernstzunehmen, aber manchmal denke ich schon, dass das ÖBB-Management so denkt... Desinvestition heißt der Fachausdruck.

Innsbrucker

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23

Sonntag, 27. Dezember 2009, 10:27

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Original von bernhard222

Auch die Streichung des gut ausgelasteten Autoreisezuges Wien-Feldkirch ab 06:57 Wien West finde ich geradezu kundenfeindlich.


Der OEC 662 brauchte von Wien nach Innsbruck 4:46h, Abfahrt in Wien um 6:57 Uhr.
Jetzt fährt um 06:14 Uhr der ICE 660 diese Stecke in 4:32h, um 7:20 der RJ560 in 4:31h, der Transalpin OEC162 um 9:20 braucht auch nur 4:31h.
Zwischen 06:14 Uhr und 19:20 Uhr fahren auf der Strecke Wien-Innsbruck nur 3 Züge, die länger als 5 Stunden fahren.

29er

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24

Sonntag, 27. Dezember 2009, 12:09

Zitat

Original von Innsbrucker
Der OEC 662 brauchte von Wien nach Innsbruck 4:46h, Abfahrt in Wien um 6:57 Uhr.

Eh klar wegen der geringeren vmax von 160km/h. Da verliert man auf der Westbahn zwischen St.Pölten und Redl-Zipf einige Minuten.

25

Sonntag, 27. Dezember 2009, 12:21

Zitat

Original von Innsbrucker
Der OEC 662 brauchte von Wien nach Innsbruck 4:46h, Abfahrt in Wien um 6:57 Uhr.
Jetzt fährt um 06:14 Uhr der ICE 660 diese Stecke in 4:32h, um 7:20 der RJ560 in 4:31h, der Transalpin OEC162 um 9:20 braucht auch nur 4:31h.
Zwischen 06:14 Uhr und 19:20 Uhr fahren auf der Strecke Wien-Innsbruck nur 3 Züge, die länger als 5 Stunden fahren.


Und was haben diese ganzen Fahrzeiten mit der Streichung des Autoreisezuges zu tun? Mir war ja bei der Benützung desselben nicht die Fahrzeit (die ist auf der Westbahn bei allen RJ/EC-Zügen ohnehin annähernd gleich, das ist mE vernachlässigbar) wichtig, sondern die Durchfahrt Wien-Salzburg bzw. Salzburg-Wien/Innsbruck-Wien (an Sonntagen) ohne Halt angenehm.

Innsbrucker

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26

Sonntag, 27. Dezember 2009, 16:17

Für jemanden ohne Auto, bringt es eine Fahrzeitverkürzung, trotz mehrerer Halte.
Der Autoreisezug wurde nicht gestrichen,
der OEC740 (Abfahrt Wien West: 7:40 Uhr) hält jetzt bis Salzburg in allen IC-Bahnhöfen und bis Innsbruck in Kufstein, Wörgl Hbf und Jenbach, führt aber Autotransportwaägen Wien-IBK und Wien Feldkirch. Was für Reisende mit PKW schon eine Verschlechterung ist, aber immer noch besser als gar kein Autoreisezug.

p16

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27

Sonntag, 27. Dezember 2009, 17:50

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Original von bernhard222
Echte Fernzüge von Wien haben in St. Pölten schon allein deshalb nicht stehenzubleiben, um den Pendlerverkehr außen vor zu lassen... aber auch das hatten wir hier ja schon einmal diskutiert. :rolleyes:

Nur haben wir leider außer RJ und ICE keine als solche definierten "echten" Fernzüge, und selbst von denen bleiben einige ja in St.Pölten stehen :boese:
Gebt meiner Stammlinie die NL 205 zurück! X( ;(

[Zitat]
Pfui...ULF!
[/Zitat]

umweltretter

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28

Sonntag, 27. Dezember 2009, 19:31

Zitat

Original von moszkva tér
Das ist wahrscheinlich eh nur eine Vorbereitung auf die komplette Einstellung des Personenverkehrs auf der Inneren Aspangbahn(...)
PS: Nicht ganz ernstzunehmen, aber manchmal denke ich schon, dass das ÖBB-Management so denkt

Leider ist das völlig ernstzunehmen und beschreibt die tatsächliche Lage!

29

Sonntag, 27. Dezember 2009, 22:01

Ohne Zweifel sind das, genau wie von moszkva tér geschildert, Vorarbeiten zur Betriebseinstellung auf der Inneren Aspangbahn.
Wenn der Betrieb dann erst einmal ganz eingestellt ist, gibt es ein oder zwei Jahre einen mit dem Bahnnetz vergleichbaren Busersatzverkehr, der dann, weil nicht genützt, nach einigen Jahren komplett eingestellt bzw. als Anrufsammeltaxi von den Gemeinden eigenfinanziert werden muß. Siehe Strecke Weißenbach-Neuhaus - Hainfeld (über den Gerichtsberg): Heute gibt es dort lediglich ein werktags sporadisch verkehrendes Anrufsammeltaxi, den bei Einstellung der Strecke groß propagierten Busersatz hat man längst wieder wegrationalisiert.
Zumindest ein Schritt in die richtige Richtung ist auf den ersten Blick hingegen das neue Busnetz des Waldviertels, das zwar auch nur werktags wenige Verbindungen bietet, die jedoch gut vernetzt sind und zeitgerechte Anschlüsse an Bahnverbindungen bietet. Leider dürfte das Busnetz aber für den Berufsverkehr nur begrenzt brauchbar sein, da Betriebsbeginn großteils erst gegen neun Uhr ist.

umweltretter

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30

Sonntag, 27. Dezember 2009, 22:46

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Original von bernhard222
Siehe Strecke Weißenbach-Neuhaus - Hainfeld (über den Gerichtsberg): Heute gibt es dort lediglich ein werktags sporadisch verkehrendes Anrufsammeltaxi, den bei Einstellung der Strecke groß propagierten Busersatz hat man längst wieder wegrationalisiert.

Großteils hast du Recht, dass nach Einstellung mancher Bahnen nach ein paar Jahren leider gar kein vergleichbares Angebot mehr besteht. Bei der Strecke über den Gerichtsberg existiert aber schon noch ein Busverkehr (Linie 556), der Mo-Fr schulfrei, Sa und So durch das Anrufsammeltaxi TRIXI ergänzt wird.

Zitat

Zumindest ein Schritt in die richtige Richtung ist auf den ersten Blick hingegen das neue Busnetz des Waldviertels, das zwar auch nur werktags wenige Verbindungen bietet, die jedoch gut vernetzt sind und zeitgerechte Anschlüsse an Bahnverbindungen bietet. Leider dürfte das Busnetz aber für den Berufsverkehr nur begrenzt brauchbar sein, da Betriebsbeginn großteils erst gegen neun Uhr ist.

Dieses neue Busnetz ist zwar in sich gut vernetzt, ignoriert aber die Regionalbahnen nach Zwettl, Waidhofen und die Kamptalbahn. Ganz im Sinne der ÖVP NÖ, die solche Regionalbahnen loswerden will.

31

Sonntag, 27. Dezember 2009, 23:33

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Original von umweltretter

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Original von bernhard222
Siehe Strecke Weißenbach-Neuhaus - Hainfeld (über den Gerichtsberg): Heute gibt es dort lediglich ein werktags sporadisch verkehrendes Anrufsammeltaxi, den bei Einstellung der Strecke groß propagierten Busersatz hat man längst wieder wegrationalisiert.

Großteils hast du Recht, dass nach Einstellung mancher Bahnen nach ein paar Jahren leider gar kein vergleichbares Angebot mehr besteht. Bei der Strecke über den Gerichtsberg existiert aber schon noch ein Busverkehr (Linie 556), der Mo-Fr schulfrei, Sa und So durch das Anrufsammeltaxi TRIXI ergänzt wird.


Der Bus 556 ist tatsächlich werktags an Schultagen recht brauchbar, wie ich dem Fahrplan gerade entnommen habe. Seit 7.September gibt es darüber hinaus auch eine zusätzliche Buslinie 555 als Schnellbus nach Wien.

Im Sommer (Ferienfahrplan) habe ich mich viel in der Gegend aufgehalten und kann, wie auch nach nochmaliger Lektüre des Fahrplans sagen, daß die Ferien- und insbesondere ganzjährig die Wochenendverbindungen im Triestingtal eine Katastrophe sind. TRIXI fährt am Wochenende nicht, ebenso der Bus 556, der lediglich an Schul-Samstagen zweimal pro Tag bis Thenneberg verkehrt. Nur einmal pro Tag steht der Bus 552 Wien-Mariazell zur Verfügung - ein denkbar schlechtes Angebot für eine touristisch nicht unattraktive Region.

lachkater

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32

Montag, 28. Dezember 2009, 12:10

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Original von moszkva tér

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Original von Geamatic

Der Nepp des Jahres ist der SEV von Maria Lanzendorf zum Südtiroler Platz obwohl einige Züge trotzdem nach Meidling weiterfahren. Kundenfeindlicher geht es nicht. X(


Das ist wahrscheinlich eh nur eine Vorbereitung auf die komplette Einstellung des Personenverkehrs auf der Inneren Aspangbahn..

mWn ist die 3-jährige Betriebseinstellung mit den Bauarbeiten zur Errichtung der neuen Brücke über die Gudrunstraße begründet.. Es soll ja während der Bauarbeiten die derzeitige mit 4 Betriebsgleisen durch eine eingleisige in südwestlicher Lage daneben ersetzt werden, und dadurch zu Frequenzengpässen kommen.. Die Vorarbeiten zur Errichtung der Ersatzbrücke müssten eigentlich schon begonnen haben..
Lg vom Lachkater...
Der T1 war mein Lieblingsgefährt

moszkva tér

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33

Montag, 28. Dezember 2009, 12:35

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Original von lachkater

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Original von moszkva tér

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Original von Geamatic

Der Nepp des Jahres ist der SEV von Maria Lanzendorf zum Südtiroler Platz obwohl einige Züge trotzdem nach Meidling weiterfahren. Kundenfeindlicher geht es nicht. X(


Das ist wahrscheinlich eh nur eine Vorbereitung auf die komplette Einstellung des Personenverkehrs auf der Inneren Aspangbahn..

mWn ist die 3-jährige Betriebseinstellung mit den Bauarbeiten zur Errichtung der neuen Brücke über die Gudrunstraße begründet.. Es soll ja während der Bauarbeiten die derzeitige mit 4 Betriebsgleisen durch eine eingleisige in südwestlicher Lage daneben ersetzt werden, und dadurch zu Frequenzengpässen kommen.. Die Vorarbeiten zur Errichtung der Ersatzbrücke müssten eigentlich schon begonnen haben..


Da sieht man wieder, wo in diesem Land die Prioritäten liegen.
Der Knoten Vösendorf wurde für die S1 bei laufendem Betrieb komplett neu gebaut, ohne nennenswerte Behinderungen für die Autofahrer.
Am Praterstern wurde während des U-Bahn-Baues ein Teil der Venediger Au zur Fahrbahn gemacht, damit keine Fahrspuren gesperrt werden mussten. Dieser Streifen wurde nach Beendigung der Arbeiten selbstverständlich nicht mehr zum Park zurückgegeben.
Gleichzeitig schafft man es nicht, den O zumindest provisorisch am Praterstern wenden zu lassen, sondern lässt ihn mehrere Monate bei der Matthäusgasse verenden.
Auch der Zugang für Fußgänger zum Bahnhof Praterstern war alles andere als optimal.
Und jetzt stellt man eine ganze Bahnlinie für drei Jahre ein, weil im Zuge einer Baustelle eine Brücke ersetzt werden muss... :boese:

Na was solls, ich reg mich wieder ab.

5er-Franzi

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34

Montag, 28. Dezember 2009, 21:41

Zitat

Original von moszkva tér
Am Praterstern wurde während des U-Bahn-Baues ein Teil der Venediger Au zur Fahrbahn gemacht, damit keine Fahrspuren gesperrt werden mussten. Dieser Streifen wurde nach Beendigung der Arbeiten selbstverständlich nicht mehr zum Park zurückgegeben.


Was sonst? Ich war heute dort, es wurde schon alles mit Erde zugedeckt, von der Straße ist nichts mehr zu sehen.
Die NG 243 M18 gehören ausgemustert.

moszkva tér

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35

Dienstag, 29. Dezember 2009, 10:06

Zitat

Original von 5er-Franzi

Zitat

Original von moszkva tér
Am Praterstern wurde während des U-Bahn-Baues ein Teil der Venediger Au zur Fahrbahn gemacht, damit keine Fahrspuren gesperrt werden mussten. Dieser Streifen wurde nach Beendigung der Arbeiten selbstverständlich nicht mehr zum Park zurückgegeben.


Was sonst? Ich war heute dort, es wurde schon alles mit Erde zugedeckt, von der Straße ist nichts mehr zu sehen.

Irgendwie fe_lt da ein Emotikon ;), da ich den Sarkasmus der Aussage nicht erkennen kann.
Die Fahrbahn vom Praterstern wurde zwischen Ausstellungsstraße und Lassallestraße komplett nach rechts verschwenkt. Das ist permanent. Das wurde bereits um 2003 zu Beginn der U2-Bauarbeiten gemacht. Den großen Vorplatz am Praterstern auf stadtauswärtiger Seite braucht man ja für die ganzen Bim-Schleifen der Linien 16, 25 und 26 :D
Irgendwie bin ich heute etwas fiebrig, daher bitte ich, die wirren Gedanken zu entschuldigen.

36

Dienstag, 29. Dezember 2009, 23:12

Zitat

Original von bernhard222

Zitat

Original von 13er
Beispiel: Der hervorragend ausgelastete Frühzug Villach - Salzburg, für viele Pendler eine super Verbindung, wurde einfach ersatzlos gestrichen und die Leute müssen jetzt mit dem Auto fahren. Ein Nebeneffekt davon ist, dass man jetzt nicht mehr vernünftig in der Früh von Villach nach München kommt.


Baaah... solche Unsinnigkeiten strotzen geradezu vor Blödheit. Welche Gestalten dort in den verantwortlichen Positionen sitzen, will ich gar nicht wissen. Effiziente Früh- und Spätverbindungen zwischen Hauptstädten sind doch seit jeher die bestausgelasteten Verbindungen!

oebb.at meint zu dem von 13er zitierten Beispiel: "Täglich bieten die ÖBB Inter- und EuroCity-Züge vom Kärntner Zentralraum nach Salzburg (acht Zugpaare, ein Zugpaar im Nachtverkehr) an. Die Züge fahren mit klimatisierten Wagen. Infolge schlechter Auslastung muss eine Randverbindung von Klagenfurt nach Salzburg bzw. retour vom Fahrplan genommen werden. Dieses Zugspaar war auch nicht im Taktsystem integriert."
Aus meiner Sicht ist das eine grober Pflanz der Kunden - der Zug fuhr um 06:16 ab Villach, alle anderen Züge ab 07:16 im Zweistundentakt. Das Streichen effizienter Tagesrandverbindungen damit zu entschuldigen, den Zwei-Stunden-Takt nicht aufrecht erhalten zu können, ist schon ein starkes Stück.


Also wenn ich von Villach nach München fahren müsste würde ich die 07:16 Verbindung nehmen. Aber für andere leute wäre die 06:16 Verbindung perfekt. Doch in diesem Forum ist die blödheit der Bahn und Öffi gesellschaften sehr bekannt.

Mfg,
Adlet

37

Dienstag, 29. Dezember 2009, 23:18

Na, ja immer wennich nach Linz oder Salzburg fahre fahr ich mit dem Railjet oder ICE weil die Fahrzeiten sind mit ÖEC/ÖIC lächerlich.

38

Dienstag, 29. Dezember 2009, 23:23

Zur Abwechslung etwas Positives zum Thema Nachtzüge: Der Nachtzug "Chopin", insbesondere die Wagengruppen nach Moskau*, Berlin, Warschau und Krakau waren heute, an einem ganz normalen Werktag, außerordentlich gut ausgelastet. Auch der Autoreisezug nach Zürich konnte sich über mangelnde Frequenz nicht beklagen.
Ich weiß, das ist kein Grund für die Bahn, die Züge nicht einzustellen/zu kürzen, trotzdem erfreulich und eigentlich erstaunlich, daß sich Nachtzüge trotz dem teilweise herabgewirtschafteten Wagenmaterial und erklecklicher Verspätungen noch größerer Beliebtheit erfreuen! :)

[OT] * Ich fand es sehr eindrucksvoll, zu beobachten, welchen akribischen bürokratischen Aufwand der RZD-Provodnik beim Kontrollieren der Fahrkarten am Einstieg erzeugte. Jede Fahrkarte wurde genauestens analysiert, gegens Licht gehalten, dann folgte eine teils minutenlange Diskussion bzw. Belehrung des Fahrgastes auf Russisch, die der Provodnik mit mehreren Vermerken auf der Fahrkarte abschloß. Das Ausmaß des Prozederes schienen die meisten Fahrgäste des russischen Wagens übrigens schon zu ahnen, sie kamen schon mehr als eine halbe Stunde vor Abfahrt zum Zug.

29er

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39

Dienstag, 29. Dezember 2009, 23:49

Zitat

Original von Adlet
Na, ja immer wennich nach Linz oder Salzburg fahre fahr ich mit dem Railjet oder ICE weil die Fahrzeiten sind mit ÖEC/ÖIC lächerlich.

Die ÖIC sind auch nicht für die Fahrgäste Wien <-> Salzburg gedacht sondern für die jenigen die in Amstetten, St.Valentin, Wels, Attnang und Vöcklabruck ein-/aussteigen.

Und die etwas längere Fahrzeit zwischen Wien und Linz mit den ÖIC ist doch sowas von wurscht.

64er

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40

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 16:07

Zitat

Original von bernhard222
[OT] * Ich fand es sehr eindrucksvoll, zu beobachten, welchen akribischen bürokratischen Aufwand der RZD-Provodnik beim Kontrollieren der Fahrkarten am Einstieg erzeugte. Jede Fahrkarte wurde genauestens analysiert, gegens Licht gehalten, dann folgte eine teils minutenlange Diskussion bzw. Belehrung des Fahrgastes auf Russisch, die der Provodnik mit mehreren Vermerken auf der Fahrkarte abschloß. Das Ausmaß des Prozederes schienen die meisten Fahrgäste des russischen Wagens übrigens schon zu ahnen, sie kamen schon mehr als eine halbe Stunde vor Abfahrt zum Zug.


Besonders eindrucksvoll ist das in Meidling, wenn mehrere Reisende in den russischen Wagen einsteigen wollen. Der russische Schlafwagenbetreuer lässt sich auch durch ungeduldig pfeifende ÖBB-Mitarbeiter nicht aus der Ruhe bringen. Offiziell sollte der Zug ja in Meidling nur 2 Minuten stehen. :D

Die Fahrgäste, die keinen Wagenstandsanzeiger lesen wollen, haben es in Meidling bei dem Zug besonders schwer. Einfach irgendwo einsteigen und im Zug den richtigen Wagen suchen sehen die meisten Schlafwagenbetreuer gar nicht gerne