Mit dem Fahrplanwechsel am 13.12.2009 geht der Bau des Wiener Hauptbahnhofs in die heiße Phase: Der Südbahnhof wird gesperrt. Die Züge der Südbahn enden in Wien Meidling, für die Züge der Ostbahn wird ein Provisorium errichtet. Die Änderungen bei den ÖBB wirken sich auch auf das Netz der Wiener Linien aus.
Ab 13.12.2009 erwartet man am Bahnhof Meidling ca. 10.000 ÖBB-Kunden mehr als bisher. Um ein gutes Weiterkommen zu gewährleisten soll das Intervall auf der Linie U6 durch den Einsatz von zwei zusätzliche Züge von drei auf zweieinhalb Minuten verkürzt werden. Dadurch ist laut Wiener Linien eine Steigerung der Fahrten um 10 Prozent möglich. Trotz dieser Maßnahme rechnet man jedoch insbesondere zur Hauptverkehrszeit mit einer hohen Auslastung der U-Bahn-Linie U6.
Die Innenstadt erreicht man vom Bahnhof Meidling mit der Straßenbahnlinie 62, der Wiener Lokalbahn oder der Buslinie 59A.
Die Station S-Bahn-Station Südbahnhof bleibt für die Fahrgäste der Stammstrecke weiterhin in Betrieb und erhält einen provisorischen Ausgang in den Schweizer Garten. Die Haltestelle der Straßenbahnlinien O und 18 wird auf die andere Seite der Kreuzung in die Nähe des neuen Zugangs verlegt.
Die Buslinie 69A bekommt eine neue Haltestelle vor dem Provisorium für die Ostbahn-Züge.
In den Wochen nach der Umstellung sorgt zusätzliches Personal für die Information der Fahrgäste. Mobile Stationswarte sind für die Steuerung der Fahrgastströme sowie die rasche Abfertigung der U-Bahn-Züge verantwortlich. Zusätzlich werden Durchsagen eingespielt und Informationsmaterial verteilt.