fanpage-der-wiener-linien - Home
News Fahrzeuge Linien Allgemeines Berichte FAQ Forum Datenbank Links Internes

Glossar


Home » Glossar » Fachbegriffe

A Ä B C D E F G H I J K L M N O Ö P Q R S T U Ü V W X Y Z ?

Fachbegriffe
Bup

Blaue

Als die Blaue wird der letzte Kurs einer Linie bezeichnet.
Dup

Direktionslinie (historisch)

Bezeichnung für den Straßenzug vom Schwedenplatz über Schwedenbrücke, Praterstraße, Praterstern, Lassallestraße, Reichsbrücke und Wagramer Straße. Von der Direktionslinie nahm die für die Fahrscheinmarkierung wichtige Sektoreneinteilung ihren Ausgang.
Gup

Gleistrog

Der Bereich zwischen den beiden Schienen eines Gleises.

Glimmlampe

Eine kleine Leuchte in unmittelbarer Nähe jeder Kupplungsdose zeigt an, ob die Starkstromkontakte der jeweiligen Dose an Spannung liegen.
Kup

Kupplungsdose

Viefach(steck)dose außen am Wagenende, die der Aufnahme des Vielfachkopfes des Kupplungskabels dient. Bei Nichtverwendung ist die Dose mit einem Klappdeckel verschlossen.

Kupplungskabel

Vielfachkabel, das die elektrische Verbindung der Wagen eines Zuges ermöglicht.

Kupplungsschalter

Schalter oder Automat, mit dem die Stromversorgung der Kupplungsdose ein- oder ausgeschaltet werden kann. Mit dem Kupplungsschalter wird nur der Starkstrom für Licht, Heizung und Schienenbremse geschaltet, aber nicht die mit Batteriestrom versorgten Kontakte der Kupplungsdose.
Mup

Mitteltrog

Der Bereich zwischen zwei parallelen Gleisen.
Nup

Nutzstromheizung

Sehr rationelle Art der Wagenheizung, bei der die Heizkörper mit jenem Strom betrieben werden, welcher zwangsläufig beim Bremsen erzeugt wird. Auch "überschüssiger" Anfahrstrom wird dafür verwendet.
Sup

Schwenkstufe

Ausfahrbare zusätzliche Trittstufe bei den Türen der Fahrzeugtypen E2 und c5.

Stelleisen

Korrekte, aber in Wien absolut unübliche Bezeichnung für die "Weichenkrücke". Ein Hebel, der an Weichen an- oder eingesteckt werden kann um eine händische Umstellung der Weichenzungen in die gewünschte Fahrtrichtung durchführen zu können.

Schmelzsicherung (historisch)

war als Vorläufer des Überstromschalters am Untergestell der Triebwagen in einem Sicherungsschuber untergebracht.
Tup

Türfühlerkante

Sicherheitseinrichtung. Am Rand eines Türflügels ("Kante") angebrachtes drucksensitives Element, welches das Einklemmen eines Körpers, Körperteiles oder eines Gegenstandes durch die schließende Türe verhindert. Die Ausführung kann pneumatisch oder elektrisch ("elektronisch") sein, bei Berührung öffnet die Türe wieder. Die Funktion der Türfühlerkanten wird häufig missbraucht, um das Wiederöffnen einer bereits schließenden Türe zu erzwingen.

Türkontrolle

(Türkontrolllampe). Rote Leuchte am Fahrer- bzw. Lenkerplatz. Eine oder mehrere (entsprechend beschriftete) rote Kontrollleuchten zeigen den Zustand der Türen eines Fahrzeuges/eines Zuges an. Eine offene Tür wird durch Leuchten angezeigt, erst nach dem Schließen aller Türen verlischt die Türkontrolle. Eine (zusätzliche) Türkontrolllampe kann auch spezifisch einer bestimmten Einzeltüre zugeordnet sein.

Türscheinwerfer

Oberhalb eines Einsteigs angebrachte Leuchte, welche bei geöffneter Türe den Einstiegsbereich ausleuchtet.

Türtransparent

Beleuchtbares Anzeigeelement bei den Tür- bzw. Haltewusch-Druckknöpfen. Heute nur mehr bei Fahrzeugen älterer Bauart anzutreffen.
Üup

Überstromschalter

Auch "Automat" oder früher "Dachautomat" genannt, dient dem Schutz der Motoren vor zu hoher Stromaufnahme. Nachfolger der Schmelzsicherung.
Vup

Verwendungsausweis

("Fahrberechtigung"). Im Verwendungsausweis sind alle Tätigkeiten eingetragen, welche sein Inhaber im Fahrdienst durchzuführen berechtigt ist. Fahrzeugtypen, Ustrab, Status im Fahrdienst, ggf. Beschränkungen der Befugnis etc. Der Verwendungsausweis ist sozusagen der "Führerschein" für U-Bahn-, Straßenbahn- und Busfahrer, Verschieber und Zugsbegleiter.

fanpage-der-wiener-linien © 2002-2012 | XHTML 1.0 | Impressum