Öffi Freund

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 12:14

Bei deinem Vorschlag der oberirdischen Querung des Rings unter Beibehaltung der unteren Gleisanlagen stehen dir leider einige Dinge im Weg. Erstens ist die Ein- und Ausfädelung der Gleise zum Ring fast nur mit dem lästigen Schlenker Schwarzspanierstraße - Garnisongasse - Universitätsstraße möglich, es sei denn man opfert in der äußeren Schottengasse im Bereich der Rampe zwei Fahrspuren UND konstruiert für die Tramway eine Signallösung, die Flankenfahrten verhindert (vom Ring kommende Züge und aus dem Reindl kommende). Zweitens stehen die diversen Abgänge zur Passage an der Ringaußenseite teilweise ziemlich handfest im Weg.

Was eine Verbindung Ring - 43er angeht gibt es meiner Meinung nach nur zwei sinnvolle Lösungen. Entweder bei der Grillparzerstraße in die äußere Nebenfahrbahn schwenken und von der nahezu gerade in die 43er-Schleife. Oder mitten auf freier Strecke direkt in die 43er-Schleife, da steht nur ein Mast handfest im Weg. Dafür gibt es dort nur die UVLSA von der EM-Kurzführung, bei der Grillparzerstraße ist eine Ampel.

Besser gefiele mir fast ein Gleis in der äußeren Schottengasse und ein Linksbogen vom inneren Ringgleis in eben dieses, nach der bestehenden Haltestelle. Dessen Einmündung in die 43er-Schleife erfordert allerdings eine Linksabbiegephase. Meiner Meinung nach ist dank Reindl dort alles komplett verhackt und verbaut.
Wenn man zwei Linien durchbindet, oder gar drei, könnte man allerdings eine der beiden Schleifen auflassen und alle verbleibenden Linien durch die selbe Schleife schicken.

Zur Innenstadtstrecke: die Herrengasse ist nicht der einzige Flaschenhals... die Schottengasse zwischen Helferstorferstraße und Freyung ist (mit Mühe und wenn man den Mehrzweckstreifen beseitigt) 5m von Gehsteig zu Gehsteig (soweit man das aus dem Stadtplan herausmessen kann). Die Herrengasse bis zur Bakngasse ist allerdings noch schlimmer (4m).
Ja, natürlich gibts da schon einige Dinge zu bewältigen. Flaschenhälse: Der erste (Helfersdorferstraße zur Freyung) ist mit 2 Gleisen zu bewältigen, allerdings als reine Straßenbahntrasse ohne MIV (hatten wir schon 2x in Wien: Theresienbadgasse zwischen Schönbrunner Straße und Hufelandgasse und Schlüsselgasse zwischen Wiedner Hauptstraße und Mayerhofgasse (Umleitung während des Baus der U1)). Der zweite "Hals" fällt schon in die von mir genannte Schnürstelle (Gleisvberschlingung). Die Abzweigung über die Nebenfahrbahn ab Grillparzerstraße wurde schon mal in die Diskussion gebracht (ich glaube von Lachkater). Ist ok, sofern sich die Kurve zur 43er Schleife so ausgeht, dass das Gleis in das einmünden kann, welches einmal dem 2er gedient hat. Bei Fahrt durch die Mölkerbastei würde diese Überlegung (samt eigener Abbiegephase wegfallen). Den "Schlenker" in der Schwarzspanierstraße fände ich - gemessen am Vorteuil der Durchbindung - nicht so schlimm, aber es muss ja keine Linie aus der Währingerstraße sein: 43 und 44 tuns ja auch. In dem Fall bin ich ganz deiner Meinung: Obere Schleife auflassen (die untere lasse ich aus Kostengründen wie sie ist). Das erleichtert auch die Gleisführung zur inneren Schottengasse (lediglich Gleisadaptierungen sind erforderlich): Das Gleis, welches aus der Schleife zur Universitätsstraße führt wird zum stadteinwärts führenden Gleis und überquert den Ring. Das stadtauswärts führende Gleis wird zugelegt. Da verliert zwar der MIV eine Fahrspur Richtung Innenstadt, aber nachdem es zur Freyung ohnedies keine Durchfahrt mehr gibt, ist das bedeutungslos. Außerdem würde die Trasse dann am bestehenden Abgang (dort wo der Lift ist) vorbei führen. Der Abbieger vom und zum Südring wäre dann der verlängerte 71er. Der würde halt den "Schlenker" durch die Garnisongasse-Schwarzspanierstraße mitmachen. Anbieten würde sich hier die Übernahme der Linie 37 oder 40. Ich denke das wäre im großen und ganzen ein praktikabler, weil auch nicht zu teurer Vorschlag. Diverse Details wären natürlich nach wie vor zu klären.

WeSt

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 18:40

Mir ist heute eine viel viel billigere Lösung eingefallen, zumindest für eine Führung der "unteren Reindllinien" in die Innenstadt. Der Knackpunkt war ja die Einfädelung des stadtauswärtsführenden Gleises in den Bestand ohne Gefahr von Flankenfahrten. Diese ist vollständig gebannt, wenn man das Gleis wie in meiner Skizze gezeichnet führt und die MIV-Abbiegephase mitbenützt, während der die Züge auf der Rampe sowieso stehen müssen. Einziger Wermutstropfen: eventueller Auto-Rückstau (Linksabbieger) auf dem Gleis.

Für die Gegenrichtung müsste eine einzige Fahrspur fallen, und die halte ich sowieso für herzlich unnötig. Es gibt stadteinwärts in der Währinger Straße nur eine Fahrspur, die zweite beginnt erst beim Rooseveltplatz, dort könnte man sie eventuell als Rechtsabbiegespur belassen, ab der Rampe wäre dann statt ihrer ein separater Gleiskörper.

Was die Einbindung des Nebenfahrbahn-Gleises in die Schleife angeht, reden wir glaube ich von völlig verschiedenen Dingen... ich will auch gleich die Haltestelle des 43ers mitnutzen! Hätte gegenüber allen anderen Lösungen den enormen Vorteil, dass alle Züge Richtung Hernals in der gleichen Haltestelle abfahren.
»WeSt« hat folgende Bilder angehängt:
  • Schottentor_Übersicht.jpg
  • Schottentor_Detail_Schleife.jpg

Öffi Freund

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63

Donnerstag, 2. Februar 2012, 21:37

Was die Einbindung des Nebenfahrbahn-Gleises in die Schleife angeht, reden wir glaube ich von völlig verschiedenen Dingen... ich will auch gleich die Haltestelle des 43ers mitnutzen! Hätte gegenüber allen anderen Lösungen den enormen Vorteil, dass alle Züge Richtung Hernals in der gleichen Haltestelle abfahren.

Das mit der Grillparzerstraße (Ampel!) und der Zufahrt zur Schleife habe ich tatsächlich erst jetzt kapiert! Ist sehr gut. :daumenhoch: Auch die Ausbindung vor der Rampe ist so ok, durchaus realistisch und m.M.n. machbar. Damit brauche ich im Untergrund nichts zu ändern. Der Wegfall je 1 MIV-Spur ist ohne weiteres verkraftbar. Nach dem unteren Ende der Rampe (Beginn der Überdeckung, Kreuzung mit der Maria Theresien Straße) fällt zwar auch eine Spur stadteinwärts weg, das ist aber unwichtig, denn wenn der enge Teil der inneren Schottengasse ohnedies nicht mehr für den MIV befahrbar sein soll, kann die rechte Linksabbiegerspur in den Ring auch für geradeaus genützt werden. Auch der Wegfall einer stadtauswärts führenden Spur neben der Rampe (Gleis aus der inneren Stadt zur Währinger Straße) ist vertretbar. - Na ja, jetzt gibts ja schon ein realistisches Projekt für eine Achse Herrengasse - Augustinerstraße. Nach der Gleisverschlingung zwischen Freyung und Strauchgasse sehe ich da kaum noch betriebliche Besonderheiten.

Mit oben zitierter Gleisführung würden sich da folgende Linien ergeben: Vom Ring abbiegende fahren dabei Richtung Universitätsstraße (Vorschlag: 71 - Ring - 44), durchgebundene kommen von der Oper zur Währingerstraße (Vorschlag: 62 - Herrengasse - 40 und Bösendorfer Schleife - Herrengasse - 37 (eventuell je nach Bedarf nur HVZ)). Die untere Schleife wird dabei noch um 2 Linien entlastet (sind dann noch 3: 38, 41, 42). Oben wendet nur mehr 43.

Herzliche Grüße Öffi Freund :]

WeSt

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64

Freitag, 3. Februar 2012, 00:53

Der Wegfall je 1 MIV-Spur ist ohne weiteres verkraftbar. Nach dem unteren Ende der Rampe (Beginn der Überdeckung, Kreuzung mit der Maria Theresien Straße) fällt zwar auch eine Spur stadteinwärts weg, das ist aber unwichtig, denn wenn der enge Teil der inneren Schottengasse ohnedies nicht mehr für den MIV befahrbar sein soll, kann die rechte Linksabbiegerspur in den Ring auch für geradeaus genützt werden. Auch der Wegfall einer stadtauswärts führenden Spur neben der Rampe (Gleis aus der inneren Stadt zur Währinger Straße) ist vertretbar.
Wieso je Richtung? Auf der stadtauswärtigen Seite ist das Gleis gleichzeitig die bestehende Linksabbiegespur Richtung Votivkirche/Universitätsstraße! Anders (außer durch ein Linksabbiegeverbot) kommt man dort nicht ohne eigene Ampelphase für (nehmen wir einfach deinen Vorschlag) 37 und 40 Richtung stadtauswärts aus. Entfallen würde nur eine Spur in Richtung Ring, meiner Meinung nach absolut verschmerzbar. Zwickt man ein kleines Eck vom Park ab und macht den Grünstreifen entlang der Rampe schmäler kommt man sogar vermutlich mit zwei Spuren + Gleis durch.

Die Nebenfahrbahn-Idee hat zwei kleine Haken. Erstens ist die Nebenfahrbahn die einzige Zufahrt zu den Universitätshöfen und wird als Sackgasse in beide Richtungen befahren. Folglich gibt es dort öfter Stockungen. Zweitens sind die Fußgängerströme von der Universität zum Reindl und umgekehrt sehr heftig, für ausrückende 1er ist da oft minutenlang kein Durchkommen. Da ist die Frage, ob sich das bei Linienbetrieb einspielen würde oder nicht.

Öffi Freund

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Freitag, 3. Februar 2012, 14:55

(außer durch ein Linksabbiegeverbot)

Genau ein solches würde ich für richtig befinden. Linksabbieger zum Rooseveltplatz sollten den Weg Heßgasse - Wasagasse - Hörlgasse nehmen (mit entsprechenden Hinweistafeln in der inneren Schottengasse vor dem Ring und am Ring selbst). Wenn du über die Friedensbrücke Richtung 20. fährst und Richtung Nordbrücke abbiegen willst musst du auch den Weg Wallensteinstraße - Treustraße - Wolfsaugasse zur Brigittenauer Lände nehmen statt von der Brücke links abzubiegen (außer es wurde in letzter Zeit geändert, war dort vor ca. 2 Jahren das letzte mal).

Was die Sache mit den Fußgängern vor der Uni betrifft, so würde sich das m.M.n. einspielen, ist ja im Prinzip nicht anders als eine Bim in einer Fußgängerzone. (Geschwindigkeitsbeschränkung für das ohnedies nur kurze Streckenstück). :bim:

WeSt

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66

Freitag, 3. Februar 2012, 15:30

Das Linksabbiegeverbot nebst Umleitung wäre natürlich eine gute Sache, verstieße allerdings gegen den Grundsatz der minimalen MIV-Beeinflussung (denn der ist leider in Wien immer noch heilig, deswegen haben Pläne mit möglichst wenig Beeinflussung die höchste Realisierungschance, auch wenn diese immer noch nahe 0 grundelt). Die Konstruktion bei der Friedensbrücke gibt es definitiv noch, letztens erst gefahren. Pluspunkt für den ÖV wäre die Möglichkeit, die Linksabbiegephase drastisch zu verkürzen und bedarfsgerecht zu schalten (Anmeldekontakt in der Gegend der Maria-Theresien-Straße) und damit die Wartezeiten für Züge in beide Richtungen zu verkürzen. Derzeit ist die Kreuzung ein Sargnagel... das wäre auf einen Schlag vorbei.

Mit den Fußgängern dürftest du recht haben, mehr Angst habe ich wegen des Lieferverkehrs. Dort stehen ziemlich oft LKWs und Kleintransporter ziemlich blöd herum.

Dass für den ekelhaften ÖH-Punschstand dann ein anderer Platz notwendig ist, ist fast schon ein angenehmer Nebeneffekt... nichts gegen die ÖH als Interessensvertretung (da ist sie mir sogar immer wieder zu zahm), aber warum bei der Gestaltung von Lokalen, Lernräumen etc. immer ausgerechnet der anarchistische Flügel zum Zug kommen muss, ist mir schleierhaft... wahrscheinlich weil es so am einfachsten geht, spart man sich das Putzen und Aufräumen und erhebt den Grind noch zur Kunstform.

Der ÖH-Punsch besteht übrigens unter anderem aus irgendeinem Fusel der so suspekt sein dürfte, dass nie das Behältnis hergezeigt wird... ich habe live miterlebt wie in den großen Topf nachgefüllt wurde und das Gebinde sorgfältig mit einem Pappkarton verhüllt.

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67

Samstag, 4. Februar 2012, 13:53

Dass für den ekelhaften ÖH-Punschstand dann ein anderer Platz notwendig ist, ist fast schon ein angenehmer Nebeneffekt... nichts gegen die ÖH als Interessensvertretung (da ist sie mir sogar immer wieder zu zahm), aber warum bei der Gestaltung von Lokalen, Lernräumen etc. immer ausgerechnet der anarchistische Flügel zum Zug kommen muss, ist mir schleierhaft... wahrscheinlich weil es so am einfachsten geht, spart man sich das Putzen und Aufräumen und erhebt den Grind noch zur Kunstform.

Der ÖH-Punsch besteht übrigens unter anderem aus irgendeinem Fusel der so suspekt sein dürfte, dass nie das Behältnis hergezeigt wird... ich habe live miterlebt wie in den großen Topf nachgefüllt wurde und das Gebinde sorgfältig mit einem Pappkarton verhüllt.

Das war zu meiner Zeit auf der TU (damals TH) auch nicht anders. Dürfte sich nichts geändert haben! Auch der damalige Fraß in der Mensa ist mir noch gut in Erinnmerung!

Liebe Grüße Öffi Freund :P

p16

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Montag, 6. Februar 2012, 14:14

Auch der damalige Fraß in der Mensa ist mir noch gut in Erinnmerung!

Dann dürftest du in den letzten Jahren nicht allzu oft in der (neuen!) TU-Mensa gegessen haben, denn das dortige Essen ist alles andere als ein "Fraß"! Neben Spaghetti (Bolognese & Vegetarisch) stehen täglich 2-3 Tagesmenüs, zwei Menüs aus der Grillecke und ein reichhaltiges Brainfood-Buffet zur Auswahl, wo für alle Geschmäcker was dabei ist. Dass auch viele TU-fremde Personen hierher essen gehen, unterstreicht ihre Stellung als eine der besten Mensen aller Wiener Hochschulen! ;)
Gebt meiner Stammlinie die NL 205 zurück! X( ;(

[Zitat]
Pfui...ULF!
[/Zitat]

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69

Montag, 6. Februar 2012, 16:10

Dann dürftest du in den letzten Jahren nicht allzu oft in der (neuen!) TU-Mensa gegessen haben,

Stimmt! Bin Matrikelnummer 1965! Gratuliere, wenns jetzt gut ist. Wir gingen damals ins OK (Otto Kaseres Stehgasthaus) war ums Eck in der Kärntner Straße. Aber wir sollten das Thema beenden. Hat nicht wirklich mit dem ÖPNV zu tun.

Liebe Grüße Öffi Freund =)

70

Mittwoch, 8. Februar 2012, 13:32


Dann dürftest du in den letzten Jahren nicht allzu oft in der (neuen!) TU-Mensa gegessen haben, denn das dortige Essen ist alles andere als ein "Fraß"! Neben Spaghetti (Bolognese & Vegetarisch) stehen täglich 2-3 Tagesmenüs, zwei Menüs aus der Grillecke und ein reichhaltiges Brainfood-Buffet zur Auswahl, wo für alle Geschmäcker was dabei ist.

Allerdings hat die Grillecke deutlich an Charme eingebüßt, seitdem der ursprüngliche Koch nicht mehr da ist.
Hier entsteht eine neue Signatur. Bitte um etwas Geduld.

p16

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71

Mittwoch, 8. Februar 2012, 15:00


Dann dürftest du in den letzten Jahren nicht allzu oft in der (neuen!) TU-Mensa gegessen haben, denn das dortige Essen ist alles andere als ein "Fraß"! Neben Spaghetti (Bolognese & Vegetarisch) stehen täglich 2-3 Tagesmenüs, zwei Menüs aus der Grillecke und ein reichhaltiges Brainfood-Buffet zur Auswahl, wo für alle Geschmäcker was dabei ist.

Allerdings hat die Grillecke deutlich an Charme eingebüßt, seitdem der ursprüngliche Koch nicht mehr da ist.

Hin und wieder gibt es ganz gute Speisen, ich muss allerdings zugeben, dass ich erst seit dem 5./6.Semester regelmäßig in die Mensa gehe und wenn, dann meistens nicht zur Grillecke, da diese am teuersten ist.
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[Zitat]
Pfui...ULF!
[/Zitat]