Die Frage ist halt nur, wer will denn überhaupt zur S-Bahn und wohin will er eigentlich fahren? Ich kann mir gut vorstellen, dass die Anzahl der ÖV-Benutzer in dieser Gegend relativ gesehen bestimmt weit unter dem städtischen Modalsplit liegt. Wäre vorallem interessant wie viele Leute dort in dem Einzugsgebiet wohnen, aber wirklich aktuelle Daten scheint es derzeit nicht zu geben.Die einzigen Busse in der Nähe bringen dich zur U2, zur S-Bahn kein einziger (wenn man von der Scherzlinie 96B absieht, die erstens nicht mehr oft fährt und zweitens vergleichsweise ewig lang zur S-Bahn braucht).
Noch nie was von "Just in time" gehört? Ich denke dabei vorallem an die Audi-Züge von Ingolstadt nach Györ bei denen Pünktlichkeit das oberste Gebot ist. Oder an die BEX-Züge die, zumindest in den vergangen Jahren, teilweise sogar Vorrang gegenüber (verspäteten) Personenzügen hatten.[...]dass eine Streckung der Fahrzeiten im Minutenbereich gerade im Güterverkehr quasi egal ist, wer sich für Güterverkehr auf der Schiene entscheidet, der macht das mit Sicherheit aus anderen Gründen, als wegen der Geschwindigkeit des Transportes und mit SIcherheit auch aus anderen, als aus Gründen der Flexibilität, denn wer die benötigt, der hat (leider) sowieso keine Alternative zum LKW!
Also noch viel länger können die aktuellen Auto- oder Kohlezüge sowieso nicht werden.Und ganz abgesehen von der Fracht in Tonnen, bedeutet der Trend zu Ganzzügen doch automatisch, dass es weniger, aber längere Züge (bei gleichbleibendem Frachtvolumen) gibt, also auch dass man weniger Trassen für den Güterverkehr benötigt?
abgesehen davon, dass eine Streckung der Fahrzeiten im Minutenbereich gerade im Güterverkehr quasi egal ist
Zitat von »umweltretter«
Dort gibt's wenigstens einen dichten und zur Bahn völlig parallelen Busverkehr, der die Station nahezu vollwertig ersetzt hat. Im Fall Lobau jedoch nicht. Die einzigen Busse in der Nähe bringen dich zur U2, zur S-Bahn kein einziger (wenn man von der Scherzlinie 96B absieht, die erstens nicht mehr oft fährt und zweitens vergleichsweise ewig lang zur S-Bahn braucht).
Bei geringeren Durchschnittsgeschwindigkeiten schafft man in der Regel mehr freie Trassen ... versteh' ich wirklich nicht, was Du meinst, es sei denn Du meinst, dass man nur dann mehr Trassen bekäme, wenn man die lediglich stündlich verkehrenden Züge nach Brno um drei Minuten streckt, was mMn vertretbar wäre, denn im Fernverkehr bzw. bei Distanzen von mehreren 100en km kommt es auf 20 Minuten +/- ja kaum an ... da sind Aspekte wie Pünktlichkeit, Intervalle und Taktverkehr um ein vielfaches wichtiger, ebenso wie der weit weniger wichtige Aspekt der "Attraktivität" der Fahrzeuge und vermutlich ist sogar der mMn wirklich fast vernachlässigbare Aspekt der Attraktivität der Bahnhofsgebäude wichtiger, als die Fahrzeit +/- ein paar Minuten!abgesehen davon, dass eine Streckung der Fahrzeiten im Minutenbereich gerade im Güterverkehr quasi egal ist
Nein, ist es nicht! Du bringst dadurch pro Stunde weniger Züge über die Strecke. Da eine bestimmte Menge für den Güterverkehr vorgesehen ist, fehlen dadurch Trassen für andere Personenverkehrszüge.
Mir wären dichtere Intervalle viel lieber als ein Halt in einer Station, die von kaum wem gebraucht wird.
Bei geringeren Durchschnittsgeschwindigkeiten schafft man in der Regel mehr freie Trassen
Ich habe auf jeden Fall nicht den Eindruck, dass es keine freien Trassen mehr geben würde zwischen Stadlau und Simmering, denn weder bei der Fahrt von Floridsdorf zum Südbahnhof (über Simmering), noch auf den Fahrten nach Prag/Brno/Bratislava, auf denen ich auf dieser Strecke fuhr hatte ich das Gefühl, dass ständig Züge entgegenkommen würden, geschweige denn, dass es mehr Güterzüge, als Personenzüge auf dem Abschnitt gibt ... (wobei ich natürlich nicht zu den täglichen Pendlern der Strecke Simmering-Stadlau zähle).Bei geringeren Durchschnittsgeschwindigkeiten schafft man in der Regel mehr freie Trassen
Ähm, was? Das ist auf der Straße teilweise so, weil da die Sicherheitsabstände von der gefahrenen Geschwindigkeit abhängen.
Bei der Bahn darf aber immer nur ein Zug gleichzeitig einen Block belegen. Je schneller der fährt, desto früher kann man das davor stehende Hauptsignal auf freie Fahrt stellen. Höhere Geschwindigkeiten bringen also mehr freie Trassen.
Dann fangen wir mal bei der Erdberger Lände zum zählen an:[...] dass ständig Züge entgegenkommen würden, geschweige denn, dass es mehr Güterzüge, als Personenzüge auf dem Abschnitt gibt ... (wobei ich natürlich nicht zu den täglichen Pendlern der Strecke Simmering-Stadlau zähle).
Ich hab nie behauptet, dass U-Bahn-Stationen schlechte Knoten sind.
Zitat von »umweltretter«
Dort gibt's wenigstens einen dichten und zur Bahn völlig parallelen Busverkehr, der die Station nahezu vollwertig ersetzt hat. Im Fall Lobau jedoch nicht. Die einzigen Busse in der Nähe bringen dich zur U2, zur S-Bahn kein einziger (wenn man von der Scherzlinie 96B absieht, die erstens nicht mehr oft fährt und zweitens vergleichsweise ewig lang zur S-Bahn braucht).
Na, ich kenn schlechtere Knoten als eine U-Bahnstation...
Will ich nicht, aber ich finde die Bedeutung und Sinnhaftigkeit dieser Station unterschätzt.
Zitat
Aber gut, ich sehe ein, dass du die Thematik ausschließlich auf einen Blickwinkel fokussiert sehen willst.![]()
http://www.petitiononline.at/petition/re…e-citybusse/173 
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