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Mike60

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  • »Mike60« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 589

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1

Montag, 28. November 2005, 21:11

Kurzstreckengrenze und CO

HALLO! Hab heut zum ersten Mal die Begriffe, MARKIERUNGSGRENZE UND GÜLTIGKEITSGRENZE auf der Linie 18 gelesen. Was bedeuten diese beiden Begriffe und wo liegt der Unterschied zur KURZSTRECKENGRENZE??? Bitte um Aufklärung... DANKE
---->Mit freundlichen Grüßen aus Rodaun :P

jan

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2

Montag, 28. November 2005, 21:46

RE: Kurzstreckengrenze und CO

Das ist noch aus der guten alten Zeit wo die Leute noch nicht so viel Geld hatten.
Grundsätzlich ist es so
MARKIERUNGSGRENZE=Beginn der neuen Kurzstrecke, GÜLTIGKEITSGRENZE=Ende der alten Kurzstrecke.
Meist ist es so, dass die beiden Grenzen auf eine Haltestelle fallen und die Kurzstrecke wirklich dort endet wo die nächste anfängt. Früher jedoch wo der Kurzstreckenfahrschein noch rege genutzt wurde, war es öfters so, dass die vorherige Kurzstrecke noch extra um eine Station verlängert wurde damit die Leute zu einem Amtshaus oder anderen wichtigen Einrich mit einem normalen Kurzstreckenfahrschein kommen konnten, jedoch die neue Kurzstrecke schon eine Station vorher begann, da dort ein z.B. ein wichtiger Umsteigepunkt war (Bsp.: SL26 bei den Stationen Floridsdorf und Am Spitz)

jan

Linie 41

unregistriert

3

Montag, 28. November 2005, 23:56

Auch bei Endstellen mit größeren Kehrschleifen wird das System angewendet, z. B. auf der Linie 40, damit man mit einem Kurzstreckenfahrschein bereits eine Station vor der Endstelle einsteigen kann (Schleife führt um einen Häuserblock).

4

Dienstag, 29. November 2005, 08:22

RE: Kurzstreckengrenze und CO

Also kurz und "schmerzlos" g'sagt, handelt es sich um eine Kurzstreckenüberschneidung.

mfg

Robby

WeSt

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5

Mittwoch, 30. November 2005, 21:33

Zitat

MARKIERUNGSGRENZE=Beginn der neuen Kurzstrecke, GÜLTIGKEITSGRENZE=Ende der alten Kurzstrecke.

Und KG (KURZSTRECKENGRENZE) ist dann dort wo es keine Überschneidungen gibt?
Gibts eigentlich noch Kurzstreckenfahrscheine? Erwähnt werden sie immer wieder.

6

Mittwoch, 30. November 2005, 23:10

Zitat

Original von WeSt

Zitat

MARKIERUNGSGRENZE=Beginn der neuen Kurzstrecke, GÜLTIGKEITSGRENZE=Ende der alten Kurzstrecke.

Und KG (KURZSTRECKENGRENZE) ist dann dort wo es keine Überschneidungen gibt?
Gibts eigentlich noch Kurzstreckenfahrscheine? Erwähnt werden sie immer wieder.


Zweimal ja, die Kurzstreckenfahrscheine sind einfach die Halbpreis-Fahrkarten, ausgenommen an den Automaten in den Straßenbahnzügen.

7

Donnerstag, 1. Dezember 2005, 15:27

Zitat

Original von schaffnerlos

Zitat

Original von WeSt

Zitat

MARKIERUNGSGRENZE=Beginn der neuen Kurzstrecke, GÜLTIGKEITSGRENZE=Ende der alten Kurzstrecke.

Und KG (KURZSTRECKENGRENZE) ist dann dort wo es keine Überschneidungen gibt?
Gibts eigentlich noch Kurzstreckenfahrscheine? Erwähnt werden sie immer wieder.


Zweimal ja, die Kurzstreckenfahrscheine sind einfach die Halbpreis-Fahrkarten, ausgenommen an den Automaten in den Straßenbahnzügen.


Und im Bus?

mfg

Robby

Clemens

unregistriert

8

Donnerstag, 1. Dezember 2005, 16:53

Zitat

Original von robby
Und im Bus?

Da gilt selbstverständlich das gleiche, wie in der Straßenbahn.

Eine Grauzone sind allerdings die Nachtbusse, was die Kurzstreckengrenzen betrifft. Im Nachtverkehr gibt es keine offiziellen Kurzstreckengrenzen, oder zumindest werden keine angesagt. Seitdem aber im Nachtverkehr die Tagesfahrscheine benutzt werden dürfen, müssten dort doch eigentlich auch Kurzstreckenfahrscheine verwendbar sein.

9

Donnerstag, 1. Dezember 2005, 21:03

Zitat

Original von Clemens

Zitat

Original von robby
Und im Bus?

Da gilt selbstverständlich das gleiche, wie in der Straßenbahn.


Bist du dir da sicher? In der Straßenbahn geht es nicht, weil die FKA beim Entwerten keine Kurzstrecken anzeigen können. Im Bus bekommst du einen HP-Fahrschein, denn du dann noch selbst entwerten musst. Und die Entwerter können ja die Kurzstrecken anzeigen.

Clemens

unregistriert

10

Freitag, 2. Dezember 2005, 12:31

Zitat

Original von schaffnerlos
Bist du dir da sicher? In der Straßenbahn geht es nicht, weil die FKA beim Entwerten keine Kurzstrecken anzeigen können. Im Bus bekommst du einen HP-Fahrschein, denn du dann noch selbst entwerten musst. Und die Entwerter können ja die Kurzstrecken anzeigen.

So habe ich das noch gar nicht betrachtet. Früher hatten die Busse ja ebenfalls FSA, wie auch die Straßenbahn. Damals galt daher im Bus auf alle Fälle das gleiche. Ich habe mir in meinem Leben noch nie einen Fahrschein beim Busfahrer gekauft, weiß es daher gar nicht.

TomWien

unregistriert

11

Freitag, 2. Dezember 2005, 13:08

Eigentlich einfach, oder ?

Auszug aus den Beförderungsbedingungen des VOR

Linien der ÖBB, der WLB und der Kfl in der Kernzone sowie Linien der WL sind in Kurzstrecken unterteilt. Kurzstreckenfahrten sind nur mit Streifenkarten zum Halbpreis und mit dem Fahrschein für 2 Fahrten zum Halbpreis zulässig. Bei Kurzstreckenfahrten ist ein Umsteigen nur bei Fahrten auf Linien der U-Bahn und der ÖBB (S-Bahn) innerhalb der Kernzone gestattet.

Auf Strassenbahn- und Autobuslinien, Kfl sowie auf der Bahnlinie der WLB gilt ein Abschnitt einer Streifenkarte zum Halbpreis bzw. ein Abschnitt eines Fahrscheines für 2 Fahrten zum Halbpreis sowie der vom Lenker in den Autobuslinien verkaufte Halbpreisfahrschein für eine Kurzstrecke (und NUR der im Bus verkaufte - nicht jedoch der am Automaten in einer Strassenbahn!!!)

Die Kurzstreckeneinteilung der Straßenbahn- und Autobuslinien, der Kfl sowie der Bahnlinie der WLB ist aus dem Verbundfahrplanbuch sowie den Ankündigungen in den Fahrbetriebsmitteln und den Haltestellen ersichtlich.

Auf Linien der U-Bahn und der ÖBB innerhalb der KERNZONE (ZONE100) gilt grundsätzlich ein Abschnitt einer Streifenkarte zum Halbpreis bzw. eines Fahrscheines für 2 Fahrten zum Halbpreis für Kurzstreckenfahrten für zwei aufeinander folgende Stationsabstände (Bahnhofsabstände).
<AUSZUG ENDE>

Zum Thema Kurzstreckenzonen (MG und GG - Markierungs und Gültigkeitsgrenze) nehme ich als Beispiel die Linie 18 (Burggasse/Stadthalle -> Schlachthausgasse)

1 - Burggasse -> Gumpendorferstrasse (GG)
2 - Westbahnhof (MG) -> Arbeitergasse (GG)
3 - Margaretengürtel (MG) -> Matzleinsdorferplatz
4 - Matzleinsdorferplatz -> Südbahnhof
5 - Südbahnhof -> St. Marx
6 - St. Marx -> Schlachthausgasse (das selbe gilt genauso in die Gegenrichtung)

Wenn Du zum Beispiel am Westbahnhof einsteigst, darfst Du mit Deinem Kurzstreckenfahrschein bis zur Arbeitergasse fahren obwohl Du beim Einsteigen dich AUCH in der ersten Kurzstrecke befindest und bis zur Arbeitergasse fahren, obwohl diese bereits in die dritte Kurzstrecke integriert ist - das ganze hat man aus Kundendiensttechnischen Gründen belassen - einfach eine Überlappung der (ich nenne sie jetzt einfach mal) "Kurzstreckenzonen". Wenn Du Dir also nicht sicher bist, ob Du einen normalen Fahrschein benötigst oder ob eine Kurzstrecke ausreicht, schaue einfach auf den Plan, der in jedem Bus und in jeder Bim aushängt! Wichtig ist nur, dass Du da nicht umsteigst!

Anders schaut das bei der U-Bahn aus - dort darfst Du nämlich auch Umsteigen, solange Deine Fahrt 2 Stationen im gesamten nicht übersteigt! Das ist daher möglich, da der FSE (Fahrscheinentwerter) anstatt einer auf den ersten Blick wirren Zahlenwurst 2 Buchstaben mitaufdruckt und ein Kontrollorgan somit sehr genau sieht, in welcher Station man den Fahrschein entwertet hat!

Ich hoffe, ich habe alle Fragen damit beantworten können!