ustrab
Foren-Gott
 

Dabei seit: 18.04.2004
Beiträge: 4.633
Herkunft: 1010 Stammlinie: 1-99
 |
|
|
10.04.2008 12:29 |
|
|
43er
Moderator
   

Dabei seit: 18.07.2004
Beiträge: 4.398
Herkunft: Hernals Stammlinie: 24A Lieblingstype: E1, NL 243
 |
|
Es wäre ein wahrer Segen, wenn man das auch in Wien durchsetzen könnte und würde!
|
|
10.04.2008 12:39 |
|
|
Linie 41
STILLGELEGT
Dabei seit: 21.12.2003
Beiträge: 8.531
Herkunft: Wien Stammlinie: E2 Lieblingstype: N1
 |
|
Net schlecht... man will sich ja schließlich nicht bei jeder Straßenbahnfahrt die Lebensgeschichten anderer Leute anhören.
|
|
10.04.2008 12:42 |
|
|
ustrab
Foren-Gott
 

Dabei seit: 18.04.2004
Beiträge: 4.633
Herkunft: 1010 Stammlinie: 1-99
Themenstarter
 |
|
und ich mag nicht die gespräche unserer fahrer und lenker mithöhren:::11
|
|
10.04.2008 12:43 |
|
|
Linie 41
STILLGELEGT
Dabei seit: 21.12.2003
Beiträge: 8.531
Herkunft: Wien Stammlinie: E2 Lieblingstype: N1
 |
|
| Zitat: |
Original von ustrab
und ich mag nicht die gespräche unserer fahrer und lenker mithöhren:::11
|
Wie meinen? Die dürfen telephonieren während der Fahrt?
|
|
10.04.2008 12:49 |
|
|
E2
Haudegen
  

Dabei seit: 23.11.2005
Beiträge: 528
 |
|
DÜRFEN und TUN sind zwei verschiedene Socken *g*
__________________

|
|
10.04.2008 12:54 |
|
|
ustrab
Foren-Gott
 

Dabei seit: 18.04.2004
Beiträge: 4.633
Herkunft: 1010 Stammlinie: 1-99
Themenstarter
 |
|
| Zitat: |
Original von E2
DÜRFEN und TUN sind zwei verschiedene Socken *g* |
die TUN aba mehr, als DÜRFEN
|
|
10.04.2008 12:55 |
|
|
Linie 41
STILLGELEGT
Dabei seit: 21.12.2003
Beiträge: 8.531
Herkunft: Wien Stammlinie: E2 Lieblingstype: N1
 |
|
| Zitat: |
Original von ustrab
die TUN aba mehr, als DÜRFEN
|
Na wenn's die jetzt schon nicht dürfen wird ein allgemeines Verbot auch nix daran ändern
|
|
10.04.2008 12:58 |
|
|
VT 5081
Foren-Gott
 

Dabei seit: 20.05.2006
Beiträge: 5.877
 |
|
| RE: handyverbot in graz ? |
 |
Ist "Lärmoffensive" im Artikel nicht das falsche Wort? (Das wär' doch genau das Gegenteil: Krach en gros...?! ;-)) )
Beste Grüße
VT
__________________ "Durch Eintracht wachsen kleine Dinge, durch Zwietracht zerfallen die größten." (Sallust)
|
|
10.04.2008 14:03 |
|
|
D Wagen
Moderator
   

Dabei seit: 16.08.2004
Beiträge: 1.746
Herkunft: Wien Alsergrund Stammlinie: D
 |
|
| RE: handyverbot in graz ? |
 |
Also ich bin gegen ein Handyverbot. Dies begründe ich damit, dass dies ein kleines, lächerliches Problem im Vergleich zu anderen Problemen ist. Wie wäre es doch einmal mit diesem? > Unglaublich: Wiener Linien kapitulieren vor Sandler oder Jugendliche, die glauben sie können ohne weiteres ihre "Hany-Videoclips" dem Publikum in der Straßenbahn lautstark präsentieren. Aber anscheinend traut man sich an die wirklich störenden Themen nicht heran und lenkt die Bevölkerung lieber mit diesem verhältnismäßig einfach durchzusetzenden Thema ab.
Ich selbst telefoniere nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, da es mir schlicht und einfach unangenehm ist. Das sollte aber trotzdem jeder für sich selbst entscheiden, solange er in einer angemessenen Lautstärke telefoniert.
|
|
10.04.2008 15:17 |
|
|
95B
Anti-Klumpert-Beauftragter
  

Dabei seit: 20.01.2004
Beiträge: 18.340
 |
|
| RE: handyverbot in graz ? |
 |
| Zitat: |
Original von D Wagen
Jugendliche, die glauben sie können ohne weiteres ihre "Hany-Videoclips" dem Publikum in der Straßenbahn lautstark präsentieren. |
Da habe ich unlängst die absolute Ausnahme erlebt: Aus dem Heck eines E1 drang ungewünschte Musikuntermalung in Form der üblichen blechernen Scheppergeräusche der kleinen Handyaußenlautsprecher nach vorne. In einer Haltestelle sagte der Fahrer (ohne sich umzudrehen, aber laut und somit deutlich hörbar): "Die Musik ist bitte sofort abzustellen!" Als seiner Aufforderung nicht Folge geleistet wurde, zog er geräuschvoll die Handbremse an, entriegelte die Vorlegestange und stand auf. Er drehte sich um, sodass er nun etwa auf Höhe des Fahrscheinautomaten stand und meinte: "Muass i erst hintarekumman oder..." In diesem Moment verstummten die blechernen Geräusche.
__________________ Sehr geehrte Forenteilnehmer!
Helfen Sie bitte mit, die Qualität dieses Forums hoch zu halten!
Lassen Sie die Trolle zuerst ungehindert aussteigen;
benutzen Sie auch die weniger frequentierte Vorschaufunktion
und gehen Sie bitte den Forenregeln entsprechend vor!
|
|
10.04.2008 16:03 |
|
|
Webmaster Gerardo
Administrator
    

Dabei seit: 12.12.2003
Beiträge: 5.111
Herkunft: Wien Favoriten Stammlinie: U1 Lieblingstype: U11, A, NG273
 |
|
Gerade die Möglichkeit zu telefonieren ist ein Vorteil des öffentlichen Verkehrs, daher halte ich von einem generellen Verbot nichts. Natürlich sollte das ganze in einem angemessenen Rahmen erfolgen.
__________________ "Hat man das Vorurteil einmal erworben, beginnt es die Wahrnehmung zu beeinträchtigen:
Man sieht nur, was man sehen will. Dabei erweist sich das Vorurteil aber auch als hilfreiches Mittel der Triebabfuhr,
denn man darf für seinen Verein laut jubeln und den Gegner ausspielen. Das Selbstwertgefühl steigt." Alfred Payrleitner
|
|
10.04.2008 17:04 |
|
|
schaffnerlos
Foren-Gott
 

Dabei seit: 26.04.2004
Beiträge: 4.060
 |
|
Eigentlich bräuchte man nur eine Regel: Auf andere Fahrgäste ist Rücksicht zu nehmen! Das impliziert eine angemessene Lautstärke (Gespräche aller Art), eine angemessene olfaktorische Beeinträchtigung (also kein Rauchen, kein Alkohol, keine warmen Speisen), ein angemessenes Benehmen (Sitzplätze überlassen, Platz machen) sowie ein Vermeiden von Verschmutzungen und Beschädigungen aller Art. Wenn man nun jedes Delikt einzeln aufzählt, impliziert man indirekt, dass alles erlaubt sei, was nicht explizit verboten ist. Aber anscheinend degeneriert unsere Gesellschaft bereits derart, dass es nicht anders geht.
|
|
10.04.2008 17:26 |
|
|
Oberleitungsschaden unregistriert
 |
|
Ich bin absolut für so ein Handyverbot. Als ich noch täglich zur Mittagszeit am 6er unterwegs war, "genoss" ich täglich Konzerte wie von 95B beschrieben. Nur hat da nie ein Fahrer etwas dagegen unternommen. Sowas macht den öffentlichen Verkehr unattraktiver, als ihn die Möglichkeit zu telefonieren attraktiv macht. Ein generelles Verbot kann man viel leichter umsetzen als wenn man "störendes Verhalten" irgendwie ahnden will.
|
|
10.04.2008 17:46 |
|
|
Oberleitungsschaden unregistriert
 |
|
| Zitat: |
Original von Linie 41
| Zitat: |
Original von Webmaster Gerardo
Gerade die Möglichkeit zu telefonieren ist ein Vorteil des öffentlichen Verkehrs, daher halte ich von einem generellen Verbot nichts. Natürlich sollte das ganze in einem angessenen Rahmen erfolgen. |
Sagen wir es so: Es gibt definitiv größere Probleme als telephonierende Mitmenschen. Mag zwar lästig sein, beeinträchtigt aber weder nachhaltig die Lebensqualität der Zuhörer noch gefährdet es deren Gesundheit. |
Über die gesundheitlichen Folgen von hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung ist sich die Wissenschaft noch nicht einig.
|
|
10.04.2008 18:54 |
|
|
ulf67
Foren-Gott
 

Dabei seit: 15.01.2004
Beiträge: 7.791
Herkunft: Wien-Oberlaa Stammlinie: 67 Lieblingstype: E2, c6, GU
 |
|
| Zitat: |
Original von Oberleitungsschaden
Ich bin absolut für so ein Handyverbot. Als ich noch täglich zur Mittagszeit am 6er unterwegs war, "genoss" ich täglich Konzerte wie von 95B beschrieben. |
Und wegen Pupertierenden soll ich jetzt nicht telefonieren dürfen? Was ist, wenn es wichtig ist (zB Arbeit oder Bank)?
| Zitat: |
Original von Oberleitungsschaden
Ein generelles Verbot kann man viel leichter umsetzen als wenn man "störendes Verhalten" irgendwie ahnden will. |
Falsch. Ein Fahrer, der jetzt nicht einschreitet, wird auch nicht einschreiten, wenn das Handy explizit verboten ist.
mfg ulf67
__________________ E2+c5
Derzeit das schönste Fahrzeug der Wiener Linien.

|
|
10.04.2008 19:05 |
|
|
Linie 41
STILLGELEGT
Dabei seit: 21.12.2003
Beiträge: 8.531
Herkunft: Wien Stammlinie: E2 Lieblingstype: N1
 |
|
| Zitat: |
Original von Oberleitungsschaden
Über die gesundheitlichen Folgen von hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung ist sich die Wissenschaft noch nicht einig. |
Nachdem die Strahlung mit 1/r^2 abnimmt, bis Du durch das Telephon in Deiner Tasche wesentlich stärker gefährdet als durch die Telephonitis irgendeines anderen Fahrgastes -- notfalls gehst halt ans andere Ende des Wagens.
|
|
10.04.2008 19:38 |
|
|
mad
Routinier
 

Dabei seit: 18.04.2005
Beiträge: 335
Herkunft: Wien
 |
|
Ich spreche mich gegen ein explizites Handyverbot aus.
Die Beschallung mit Musik ist auch jetzt schon über die Passage "anderen Fahrgäten lästig fallen" bzw. über das verbotene Musizieren abgedeckt.
Ein Telefongespräch, vernünftig geführt, macht nicht mehr aus als ein Gespräch zwischen zwei Fahrgästen. Ein Rudel telefonierender Personen schafft auch nicht mehr Schall als eine zusteigende Schulklasse.
Ich spreche mich dafür aus, bestehende Mittel auszuschöpfen. Damit kann man auch bestehende Probleme angehen. Oft genug geht die U-Bahn-Aufsicht an offensichtlich gegen die Spielregeln verstoßenden Personen vorbei (Musik, Betteln, Rauchen).
Vermutlich aus Angst vor einer körperlichen Attacke, bei manchen vielleicht aus Bequemlichkeit, schreitet das Fahrpersonal nicht gegen Verstöße in Straßenbahn und Bus ein. Auch hier lässt sich bestimmt eine Lösung finden. Dass das eine Zeit lang "die planmäßigen Intervalle" noch mehr durcheinander bringt, als sie ohnehin oft schon sind, würde sich kaum vermeiden lassen, aber wohl nur vorübergehend sein.
Werden Handygespräche (oder wollt ihr Handies verbieten - muss ich's dann beim Fahrer abgeben? verstecken? abdrehen? ...) verboten, muss das Verbot jemand durchsetzen. Dass das Verbot am Papier nicht genügt - siehe oben und andere Threads.
Und ich bin inhaltlich bei schaffnerlos: Rücksicht untereinander und wir haben kein Problem. Leider reicht ein Missetäter, um hundert rücksichtsvollen Fahrgästen die Fahrt zu verleiden - außer es gibt wieder Zivilcourage - 90 missbilligende Fahrgäste und ein Fahrer/Lenker der das Fahrzeug nicht weiterführt und die Störenfriede (verbal) des Fahrzeugs verweist - dann macht's keinen Spaß mehr - sonst kommt die Polizei - ja auch das könnte es sein. Fahrtbehinderung inklusive.
Solang es uns wurscht ist und wir daran glauben, dass Papier mächtig ist, bleibt's wie es ist.
|
|
10.04.2008 20:49 |
|
|
|